Der Flieder hatte offenbar mehr zu bieten als nur einen guten Duft. Zwischen den Blüten fanden sich gleich zwei ziemlich unterschiedliche Besucher, nämlich Tagpfauenaugen und Taubenschwänzchen.
Das Tagpfauenauge ist einer unserer bekanntesten Schmetterlinge. Die auffälligen Augenflecken auf den Flügeln dienen der Abschreckung von Fressfeinden – zumindest ist das der Plan. Das Taubenschwänzchen dagegen setzt weniger auf Tarnung als auf Geschwindigkeit: Der tagaktive Nachtfalter kann im Schwirrflug vor einer Blüte stehen und mit seinem langen Rüssel den Nektar aufnehmen. Dabei sieht es ein bisschen aus wie ein winziger Kolibri.
